Pressemitteilung
Ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 für die Gruppe GEN-I; die Tochtergesellschaften haben eine immer bedeutendere Rolle im Geschäftsbetrieb; Eintritt auf das Gebiet an der türkischen Grenze; erfolgreicher Verkauf an die Endabnehmer; Zuschlag bei der Ausschreibung der Stadtgemeinde Zagreb für die Versorgung bis zum Jahr 2015; „Poceni elektrika“ erreicht nun bereits mehr als 40.000 Kunden.
Ljubljana, 16. Februar 2012: Heute stellten Dr. Robert Golob, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft GEN-I, und Martin Novšak, Direktor der Fa. GEN energija, den versammelten Journalisten den Geschäftsbetrieb der Gruppe GEN-I und einige der wesentlichen Herausforderungen des Jahres 2011 für die Gruppe vor.
„Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Trotz einiger ungeplanter Herausforderungen konnte über den gesamten Zeitraum eine stabile und zuverlässige Stromversorgung gewährleistet werden. Der Unternehmenssitz wurde in das GEN-Informationszentrum verlegt, wo neben dem Energie-Schulungszentrum und dem Callcenter GEN-I auch das Kontrollzentrum modernisiert und aufgebaut wurde, ein Element von wesentlicher Bedeutung auf Ebene der gesamten GEN-Gruppe“, so Martin Novšak, Direktor der Fa. GEN energija, d.o.o.
Dr. Robert Golob, Vorstandsvorsitzender der Fa. GEN-I, sagte Folgendes über das Jahr 2011: „Je turbulenter die Ereignisse auf den Märkten, sei es die Änderungen der Einstellung Deutschlands zur Kernenergie, sei es ein trockener Sommer bzw. niedrige Wasserstände, desto besser fallen die Geschäftsergebnisse der Gruppe GEN-I aus. Warum? Die Antwort liegt in der Infrastruktur für den internationalen Handel auf 17 Märkten und im Pachtsystem für grenzüberschreitende Übertragungskapazitäten an 26 Grenzen sowie in der außerordentlich schnellen Reaktionszeit der Gruppe GEN-I. In der Tat sind wir imstande, jede Gelegenheit, die sich auf den Märkten von Tschechien bis zur Türkei bietet, zu finden und in Anspruch zu nehmen.“
Gerade diesen Tatsachen verdankt die Gruppe GEN-I ihren außerordentlichen Geschäftserfolg, obwohl die Konkurrenz immer stärker und die Zahlungsfähigkeit immer schlechter werden und im Herbst 2011 der Beginn einer Abnahme auf der Seite der endgültigen Geschäftskunden zu verzeichnen war. Im Geschäftsjahr 2011 wurden die gesetzten Ziele der Gruppe GEN-I massiv übertroffen: bei den Betriebserlösen konnte im Vergleich zum Jahr 2010 einen Anstieg um 55 %, auf insgesamt 1,012 Mio. EUR verzeichnet werden, der Umsatz auf allen Märkten erreichte gute 17,1 TWh Stromenergie (2010 belief sich diese Menge auf 12,8 TWh, d.h. um 25 % weniger als im vergangenen Jahr) und das Jahr wurde mit einem Netto-Betriebsergebnis in Höhe von 14 Millionen Euro abgeschlossen, was einen Anstieg von fast 90 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, indem die Gruppe einen Reingewinn in Höhe von 7,4 Mio. EUR erwirtschaftete.
Im Jahr 2011 wurde der Handel der Gruppe GEN-I mit Partnern an den Grenzen der Türkei aufgenommen, zugleich aber wurde im Bereich des Verkaufs an Endabnehmer ein Anstieg der Marktanteile in Slowenien und Kroatien verzeichnet sowie die Marktposition in Italien und Österreich beibehalten. Der Schlüsselerfolg beim Vertrieb an Endabnehmer auf den ausländischen Märkten wurde von Dr. Robert Golob, dem Vorstandsvorsitzenden, wie folgt zusammengefasst: „Als einer unserer außerordentlichen – aufgrund der auf diesem Markt investierten Kräfte jedoch erwarteten – Erfolge gilt der Zuschlag bei der öffentlichen Ausschreibung der Stadtgemeinde Zagreb, mit dem wir (als erster ausländischer Versorger für Endabnehmer in Kroatien) den Zuschlag für ein Geschäft für den Zeitraum bis zum Jahr 2015 in einer Gesamthöhe von 24 Mio. EUR für ca. 390 GWh erhalten konnten.
Martin Novšak, Direktor der Fa. GEN energija, d.o.o., betonte die Vorteile der festen Partnerschaft und der Zusammenarbeit zwischen GEN-I und deren 50-prozentigem Eigentümer, der Fa. GEN energija: „Die Fa. GEN-I verkaufte im vergangenen Jahr 17,1 TWh Stromenergie, davon wurden 2,3 TWh vom GEN-Bilanzkreis erworben.“ Im Übrigen sind aber die sichere und verlässliche Stromerzeugung sowie eine störungsfreie Stromversorgung die gemeinsame Aufgabe der Unternehmen der GEN-Gruppe, die nun bereits seit sieben Jahren von Martin Novšak geführt wird. Die GEN-Gruppe deckt ca. 30 % des Strombedarfs im Stromversorgungsnetz der Republik Slowenien. Hierbei sind die Synergieeffekte der unterschiedlichen Energiequellen (Kern-, Hydro-, Wärme-, Solar- sowie künftig auch Windenergie), die bei der Stromerzeugung von den Mitgliedern der Gruppe genützt werden, von Schlüsselbedeutung für eine verlässliche Energieversorgung.
Vertrieb an Endabnehmer und „Poceni elektrika“
Die Gruppe GEN-I verfügt über die Infrastruktur für den Vertrieb an Endabnehmer auf den ausländischen Märkten in Italien, Österreich und Kroatien. Der slowenische Markt ist aber der einzige Markt, auf dem ein Massenvertrieb an Haushaltskunden erfolgt. „Mitte des Jahres 2011, als die ersten Teuerungen für slowenische Haushalte begannen, haben wir uns in Zusammenarbeit mit dem slowenischen Verbraucherverband öffentlich verpflichtet, bis zum 30. Juni 2012 die Preise nicht zu erhöhen. Diese Geschäftsentscheidung stellt für uns kein Problem dar, da die Preise auf dem Großhandelsmarkt in der Tat nicht angestiegen sind und weil es sich dabei um einen geringen Teil unserer Aktivitäten handelt, bei denen es für uns von wesentlicher Bedeutung ist, die Marktposition des günstigsten Versorgungsunternehmens beizubehalten“, erläuterte Dr. Robert Golob. Martin Novšak, Direktor der Fa. GEN energija, fügte dem hinzu, dass auch die GEN-Gruppe, die mit ihren eigenen nachhaltigen und stabilen Energiequellen einen großen Beitrag zur Minderung der Importabhängigkeit und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Staates leistet, Interesse an einer stärkeren Versorgung der Haushaltskunden habe. „Wir sind ausgesprochen stolz darauf, dass das Warenzeichen „Poceni elektrika“ und unser Mitarbeiterteam bereits das dritte Mal in Folge mit dem Titel ‚Abnehmerfreundlicher Energieversorger‘ ausgezeichnet wurden“, fügte Martin Novšak hinzu.
„Poceni elektrika“ versorgt seit dem 1. 2. 2012 mehr als 40.000 Haushalte und kleinere Geschäftskunden. Die an Haushalte gelieferte Jahresmenge an Energie beträgt 205 GWh, was einen Marktanteil von 6,4 % bei der Haushaltsabnahme in Slowenien darstellt. Von Ende des Jahres 2010 bis Ende des Jahres 2011 verzeichnete der Vertrieb einen Anstieg um ganze 120 %.
Kommentar zur Geschäftslage und zu den Betriebsergebnissen der Gruppe GEN-I
„In der Zeit vor der Krise wurde ein beträchtliches Geschäftsnetz entworfen, gute Arbeitsprozesse hergestellt und eine eigene analytische Plattform entwickelt. In den ersten Jahren der Krise wurden alle Investitionstätigkeiten in sämtlichen angeführten Bereichen verstärkt. Wir denken nicht über das Ende der Krise nach, sondern erwerben Marktanteile, erhöhen den Umschlag, arbeiten an einem sicheren Wachstum und setzen uns keinen zu hohen Risiken aus. In der Krise kann man nur dann mit voller Lunge atmen, wenn man in besserer Kondition als die Konkurrenz ist. Einst wurde in einer der slowenischen Zeitschriften zur Verwaltung des slowenischen Staatshaushaltes Folgendes niedergeschrieben: „Wir haben auf großem Fuß gelebt; nun werden wir aus dem letzten Loch pfeifen“. Trotz ihres jungen Alters ist die Gruppe GEN-I in ihrer Verwaltung ziemlich konservativ ausgerichtet und lebt nicht auf so großem Fuß, wie sie eigentlich könnte. In den letzten sechs Jahren haben wir unseren Platz als einer der drei größten internationalen Händler in der breiteren Region gefunden. Und wir beabsichtigen, die Position unter den Ersten zu halten. Unser Wunsch und Ziel ist es, Arbeitsplätze für Experten zu schaffen, in der breiteren Region erfolgreich zu handeln und die slowenischen Haushalte mit Billigstrom zu versorgen. Wir möchten auch weiterhin neue Qualitätsnormen im Bereich der Stromversorgung für Endabnehmer setzen. Ich denke, dass wir auf die richtige Art und Weise unseren Beitrag zum Kampf der slowenischen Wirtschaft und des Staates gegen die weltweite Wirtschaftskrise leisten, “ so der Kommentar seitens Dr. Golob, dem Vorstandsvorsitzenden, zur Geschäftslage der Gruppe GEN-I.
„Mehr als 80 % der Einkünfte der Gruppe werden durch Handel erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr arbeiteten wir mit mehr als 150 strategischen Geschäftspartnern auf 17 Märkten zusammen, und verzeichneten insbesondere auf den weniger liquiden Märkten Südosteuropas ein deutliches Wachstum unserer Marktanteile und festigten dadurch unsere Position unter den verlässlichen, verantwortlichen und renommierten Akteuren im Bereich des Stromhandels in der breiteren Region,“ so die Beurteilung des Jahres 2011 aus internationaler Sicht von Martin Novšak. Der Geschäftsbetrieb wurde insbesondere durch den Preisanstieg im März als Folge der Änderungen in der deutschen Kernenergiepolitik und des trockenen Sommers beeinflusst, was als Konsequenz niedrige Wasserstände und damit geringere Stromerzeugung hatte. Im Jahr 2011 wurden außerdem größere Preisunterschiede zwischen den westlichen Märkten und den Märkten Südosteuropas verzeichnet. In diesem Unterschied lag jedoch auch die Gelegenheit für den Erfolg der Gruppe GEN-I, deren internationaler Handel unter Anderem durch die Sicherstellung grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten auf stark gedeckten Märkten gestützt wird. „Dadurch werden uns sowohl die Nutzung der Marktverhältnisse auf verschiedenen Märkten als auch eine gleichzeitige Risikozerstreuung ermöglicht“, wurden die Ereignisse im vergangenen Jahr von Martin Novšak, Direktor der Fa. GEN energija, zusammengefasst.
